Rückblick
Hubertusmesse mit Bläsern und Viergesang
08.11.2025
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Bereits zum vierten Mal feierte Pfarrer Rainer Schinko in Weichshofen die alljährliche Hubertusmesse zum Gedenken des Schutzpatrons der Jäger und Förster. Der festliche Gottesdienst, der längst nicht nur bei Jägerinnen und Jägern Anklang findet, wurde heuer umrahmt von der Falknerbläsergruppe Regensburg e.V. sowie dem Viergesang der Gruppe "Jagabluad". "Die Hubertusmesse soll ein großer Dank an Gott sein für seine Schöpfung, die unsere Lebensgrundlage ist, und uns vor Augen führen, dass wir sorgsam mit dem umgehen müssen, was uns geschenkt ist.", erläuterte Pfarrer Schinko im Rahmen der Statio.
„Das Leben des Heiligen Hubertus ist der Legende zufolge durch einen schweren Schicksalsschlag völlig aus den Fugen geraten. Von da an kannte er im Leben wie auf der Jagd weder Maß noch Ziel. Er missachtete in wilder Jagdleiden- |
schaft Gott und brachte Schaden über Mensch und Tier.", führte Pfarrer Schinko in seiner Predigt aus. Doch dann sei Hubertus der Überlieferung zufolge einem wundersamen Rothirschen mit einem leuchtenden Kreuz zwischen den Geweihstangen begegnet, der ihn ansprach. "Welche Begegnung das auch immer gewesen sein mag: Hubertus hat in sein 'Koordinatensystem' zurückgefunden und wurde ein anderer Mensch: zunächst Einsiedler, dann Bischof von Maastricht und Lüttich.", erläuterte er weiter.
So ein 'Koordinatensystem' aus Werten wie Anstand, Moral, Treue, Verlässlichkeit, Freundschaft, Respekt, Bescheidenheit und Glaube fehle auch unserer Gesellschaft in weiten Teilen. So habe die Legende vom Heiligen Hubertus besondere Aktualität. Den Christen seien diese Werte jedoch Verpflichtung und Auftrag, ebenso wie dem Jäger Hege und Schutz des Wildes, dem Landwirt die Bewahrung dessen, was er von seinen Vorfahren erhalten habe, um es an die nächste Generation weiterzugeben. "Wo Werte und ein Koordinatensystem fehlen, wie dies auch beim Heiligen Hubertus temporär der Fall war, da gerät die Welt aus den Fugen. Dabei ist doch unser christlicher Glaube als gemeinsames Wertesystem das Fundament, auf dem viele Jahrhunderte unser Land, unsere Gesellschaft und jeder Einzelne gestanden ist und das wir Christen als Hoffnung unsrer Gesellschaft in die Zukunft tragen dürfen. Mögen es – wie einst der Heilige Hubertus – bald wieder viele für sich entdecken!", appellierte Pfarrer Schinko am Ende seiner Predigt.
Den verstorbenen Jägerinnen und Jägern wurde bei den Fürbitten mit den traditionellen Jahdhornsignalen "Jagd vorbei" und "Hallali" gedacht.
Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Schinko der Falknerbläsergruppe sowie der Gruppe "Jagabluad" für ihre so stimmig-feierliche Umrahmung der Hubertusmesse sowie den Mesnern für die Gestaltung des Hubertusaltars.
Den verstorbenen Jägerinnen und Jägern wurde bei den Fürbitten mit den traditionellen Jahdhornsignalen "Jagd vorbei" und "Hallali" gedacht.
Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Schinko der Falknerbläsergruppe sowie der Gruppe "Jagabluad" für ihre so stimmig-feierliche Umrahmung der Hubertusmesse sowie den Mesnern für die Gestaltung des Hubertusaltars.
Allerheiligen in Obertunding
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Pfarrvikar Temple Nwaneri feierte das Allerheiligenfest unter großer Beteiligung der Dorfbevölkerung und vieler Menschen aus nah und fern, die an Allerheiligen auf die Gräber ihrer lieben verstorbenen gekommen waren.
Mesnerin Petra Dichtl hat sich heuer etwas Besonderes einfallen lassen: Die Bilder der Verstorbenen des vergangenen Jahres wurden an einen Zweig mit verwelktem Herbstlaub gehängt - Zeichen für die Vergänglichkeit aber auch für die Erwartung eines neuen Lebens. |
Große Pfarreiengemeinschaft – große Pläne
Eine hochkarätig besetzte Delegation der Diözesanverwaltung in Regensburg war gekommen, um die 17 Kirchenverwaltungen der künftigen Pfarreiengemeinschaft Aitrachtal-Isarmoos über aktuelle zukunftsweisende Überlegungen zur informieren. Durch einen unausweichlich bevorstehenden dreifachen Mangel – Priestermangel, Geldmangel und schwindende Katholikenzahlen – werden gravierende Umstrukturierungen notwendig. Aus den bisher 631 Pfarreien werden bis 2034 nur mehr 139 Pfarreiengemeinschaften gebildet. Die künftigen Grenzen und Pfarrsitze sind bereits festgelegt. Dazu steht nun die Überlegung im Raum, am künftigen Pfarrsitz Mengkofen ein neues Pfarr- und Jugendheim mit Verwaltungszentrum zu erbauen.
Pfarrer Rainer Schinko begrüßte auch im Namen seiner Kollegen Pfarrer Nowak und Pfarrer Schwarzer die zahlreichen Anwesenden und erklärte, das Treffen wurde – wie schon das erste Treffen im Frühjahr – angesetzt, um von Anfang an mit offenen Karten zu spielen und echte Beteiligung bei den anstehenden Entscheidungen zu ermöglichen. Paul Höschl, Bischöflicher Baudirektor, umriss das Projekt, das seiner Abteilung vorgestellt und dort für gut befunden wurde. Im Grundstückstausch mit der Gemeinde Mengkofen wolle man das bisherige Mengkofener Pfarrheim abgeben und neben der Kirche in Weichshofen ein neues Gebäude errichten, in dem neben Versammlungs- und Gruppenräumen auch die gesamte Verwaltung und die Archive der bisherigen Pfarreien Mengkofen-Tunding, Hofdorf-Martinsbuch und Ottering untergebracht werden. Diözesanseitig sei angedacht, keinerlei Neubauten mehr zu genehmigen, „außer sie dienen der Sache“. Dies wäre hier der Fall, wenn dafür unter anderem in der Fläche Altbestände abgestoßen werden und dadurch langfristig Einsparungen zu erwarten seien. Diözesanarchitektin Regina Schober stellt eine Grobkostenschätzung vor, die im Nachgang kontrovers diskutiert wurde. Sie legte dafür auf Grundlage des gängigen Raumprogramms eine Größe von rund 500 Quadratmetern für das Gebäude fest. Unter Einbeziehung der Kosten für Einrichtung und Außenanlagen würde sich nach ihren Berechnungen die Bausumme auf rund 3,7 Millionen belaufen. Immobilien-Portfoliomanagerin Theresa Bauer ist verantwortlich für die Analyse des aktuellen Gebäudebestandes. Auf Nachfragen zu Alternativen zum teuren Neubau berichtete sie, bisher sei ihrer Abteilung kein Gebäude innerhalb der künftigen Pfarreiengemeinschaft Aitrachtal-Isarmoos bekannt, das den Anforderungen eines zukunftsfähigen Pfarr- und Jugendheims mit Verwaltungszentrum gerecht wird. Sie bat die Anwesenden um möglichst detaillierte Auflistung der bestehenden Kirchengebäude vor Ort. Auf Anregung aus dem Zuhörerraum können auch gemeindliche Gebäude oder Kirchen, die nicht mehr als solche erhalten werden können, in Betracht gezogen werden. Maximilian Gahr, Abteilungsleitung Immobilienmanagement/ Verwaltung, beschrieb seine Aufgabe bei Umsetzung des Projektes in der Begleitung der Rechtsgeschäfte. Aus dem Publikum wurden Fragen zu möglichen Eigentumsverhältnissen und Eintragungen ins Grundbuch gestellt. Gahr beschrieb: „Mit einem Gemeinschaftsprojekt dieser Größenordnung befinden wir uns außerhalb der bisher bekannten Regularien und beide Seiten sind auf konstruktive, wohlwollende Zusammenarbeit angewiesen.“ Die Befürchtung, Mengkofen könnte mit der Finanzhilfe der umliegenden Pfarreien dann Alleineigentümer des neuen Pfarrzentrums werden, konnte Gahr entkräften. Michael Scheuerer, Sachbearbeiter Finanzierung und Zuschusswesen, bekräftigte dies: „Eine gemeinsame Finanzierung dieser Größenordnung ist zwar ein Novum, aber es gibt auch unter Beachtung des Stiftungsrechts Möglichkeiten einer fairen Eigentümergemeinschaft.“ Scheuerer beschrieb den Zuhörern anhand von Schaubildern, wie sich eine Diözese und ihre Pfarreien finanziere. Auf einen Einwurf aus dem Publikum, „nichts übers Knie brechen“ zu wollen, da der Bedarf noch gar nicht absehbar sei, entgegnete Scheuerer, noch wäre es möglich, ein derartiges Projekt mit 50 Prozent aus Diözesanmitteln zu fördern. Bei rasch schwindenden Mitteln der Diözese wird der Fördersatz die kommenden Jahre deutlich sinken. Man habe kein Geld für dieses Projekt, war von einigen Kirchenpflegern zu hören, erst müssten die Gebäude im eigenen Ort gut dastehen. Dem wiederum wurde von einigen widersprochen, einiges an Altbestand sei schlichtweg eh nicht mehr zu halten, es lohne sich mehr, das Geld in ein zukunftsfähiges Gemeinschaftsprojekt zu stecken. Bürgermeister Thomas Hieninger beschrieb, dass dank der Zustimmung des Gemeinderates das Grundstück neben der Kirche in Weichshofen erworben werden konnte, um grundsätzlich die Möglichkeit für die angedachte Entwicklung zu schaffen. Die Entscheidung läge nun in den Händen der Kirchenverwaltungen. Im Schlusswort dankte Pfarrer Schinko für die teils recht emotional geführte Diskussion. Dies sei ein gutes Zeichen dafür, dass Kirche lebendig und den Verantwortlichen vor Ort wichtig sei. „Die Einschnitte tun weh, sind aber die Realität. Nun ist es an uns, gemeinsam nach der besten, zukunftsfähigen Lösung zu suchen.“ Mit dem Dank an die diözesanen Vertreter aus Regensburg beendete Pfarrer Schinko die Versammlung.
Pfarrer Rainer Schinko begrüßte auch im Namen seiner Kollegen Pfarrer Nowak und Pfarrer Schwarzer die zahlreichen Anwesenden und erklärte, das Treffen wurde – wie schon das erste Treffen im Frühjahr – angesetzt, um von Anfang an mit offenen Karten zu spielen und echte Beteiligung bei den anstehenden Entscheidungen zu ermöglichen. Paul Höschl, Bischöflicher Baudirektor, umriss das Projekt, das seiner Abteilung vorgestellt und dort für gut befunden wurde. Im Grundstückstausch mit der Gemeinde Mengkofen wolle man das bisherige Mengkofener Pfarrheim abgeben und neben der Kirche in Weichshofen ein neues Gebäude errichten, in dem neben Versammlungs- und Gruppenräumen auch die gesamte Verwaltung und die Archive der bisherigen Pfarreien Mengkofen-Tunding, Hofdorf-Martinsbuch und Ottering untergebracht werden. Diözesanseitig sei angedacht, keinerlei Neubauten mehr zu genehmigen, „außer sie dienen der Sache“. Dies wäre hier der Fall, wenn dafür unter anderem in der Fläche Altbestände abgestoßen werden und dadurch langfristig Einsparungen zu erwarten seien. Diözesanarchitektin Regina Schober stellt eine Grobkostenschätzung vor, die im Nachgang kontrovers diskutiert wurde. Sie legte dafür auf Grundlage des gängigen Raumprogramms eine Größe von rund 500 Quadratmetern für das Gebäude fest. Unter Einbeziehung der Kosten für Einrichtung und Außenanlagen würde sich nach ihren Berechnungen die Bausumme auf rund 3,7 Millionen belaufen. Immobilien-Portfoliomanagerin Theresa Bauer ist verantwortlich für die Analyse des aktuellen Gebäudebestandes. Auf Nachfragen zu Alternativen zum teuren Neubau berichtete sie, bisher sei ihrer Abteilung kein Gebäude innerhalb der künftigen Pfarreiengemeinschaft Aitrachtal-Isarmoos bekannt, das den Anforderungen eines zukunftsfähigen Pfarr- und Jugendheims mit Verwaltungszentrum gerecht wird. Sie bat die Anwesenden um möglichst detaillierte Auflistung der bestehenden Kirchengebäude vor Ort. Auf Anregung aus dem Zuhörerraum können auch gemeindliche Gebäude oder Kirchen, die nicht mehr als solche erhalten werden können, in Betracht gezogen werden. Maximilian Gahr, Abteilungsleitung Immobilienmanagement/ Verwaltung, beschrieb seine Aufgabe bei Umsetzung des Projektes in der Begleitung der Rechtsgeschäfte. Aus dem Publikum wurden Fragen zu möglichen Eigentumsverhältnissen und Eintragungen ins Grundbuch gestellt. Gahr beschrieb: „Mit einem Gemeinschaftsprojekt dieser Größenordnung befinden wir uns außerhalb der bisher bekannten Regularien und beide Seiten sind auf konstruktive, wohlwollende Zusammenarbeit angewiesen.“ Die Befürchtung, Mengkofen könnte mit der Finanzhilfe der umliegenden Pfarreien dann Alleineigentümer des neuen Pfarrzentrums werden, konnte Gahr entkräften. Michael Scheuerer, Sachbearbeiter Finanzierung und Zuschusswesen, bekräftigte dies: „Eine gemeinsame Finanzierung dieser Größenordnung ist zwar ein Novum, aber es gibt auch unter Beachtung des Stiftungsrechts Möglichkeiten einer fairen Eigentümergemeinschaft.“ Scheuerer beschrieb den Zuhörern anhand von Schaubildern, wie sich eine Diözese und ihre Pfarreien finanziere. Auf einen Einwurf aus dem Publikum, „nichts übers Knie brechen“ zu wollen, da der Bedarf noch gar nicht absehbar sei, entgegnete Scheuerer, noch wäre es möglich, ein derartiges Projekt mit 50 Prozent aus Diözesanmitteln zu fördern. Bei rasch schwindenden Mitteln der Diözese wird der Fördersatz die kommenden Jahre deutlich sinken. Man habe kein Geld für dieses Projekt, war von einigen Kirchenpflegern zu hören, erst müssten die Gebäude im eigenen Ort gut dastehen. Dem wiederum wurde von einigen widersprochen, einiges an Altbestand sei schlichtweg eh nicht mehr zu halten, es lohne sich mehr, das Geld in ein zukunftsfähiges Gemeinschaftsprojekt zu stecken. Bürgermeister Thomas Hieninger beschrieb, dass dank der Zustimmung des Gemeinderates das Grundstück neben der Kirche in Weichshofen erworben werden konnte, um grundsätzlich die Möglichkeit für die angedachte Entwicklung zu schaffen. Die Entscheidung läge nun in den Händen der Kirchenverwaltungen. Im Schlusswort dankte Pfarrer Schinko für die teils recht emotional geführte Diskussion. Dies sei ein gutes Zeichen dafür, dass Kirche lebendig und den Verantwortlichen vor Ort wichtig sei. „Die Einschnitte tun weh, sind aber die Realität. Nun ist es an uns, gemeinsam nach der besten, zukunftsfähigen Lösung zu suchen.“ Mit dem Dank an die diözesanen Vertreter aus Regensburg beendete Pfarrer Schinko die Versammlung.
Kinderandacht: Jesus liebt uns
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Der Einladung zur Kinderandacht folgten diesmal fast 30 Kinder und einige Erwachsene aus der Pfarreiengemeinschaft. Das Vorbereitungsteam hatte eine kindgerechte und kurze Andacht für die Jüngsten zum Thema „Jesus liebt uns“ vorbereitet, bei der die Kinder aktiv eingebunden waren und sich auch rege mit Wortmeldungen beteiligten. Fröhliche Lieder, das Vater Unser mit Gesten gebetet und Kinder, die die Fürbitten vortrugen, machten die Andacht abwechslungsreich und lebendig. In der vorgelesenen Bibelstelle sagte Jesus: „Lasst die Kinder zu mir kommen“ und segnete die Kinder. Als Zeichen für Jesu Liebe zu den Menschen durfte sich jedes Kind ein kleines Schokoladenherz mit nach Hause nehmen.
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DANKE! Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Pfarrei feiern
Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter waren wieder von Pfarrer Rainer Schinko eingeladen zum jährlichen Danke-Fest ins herbstlich dekorierte Pfarrheim. Insgesamt rund 60 Personen aus Mengkofen, Tunding, Hüttenkofen, Puchhausen und den umliegenden Orten folgten der Einladung. Pfarrer Schinko dankte allen herzlich für die sichtbare und unsichtbare Arbeit, die investierte Zeit und das persönliche Herzblut, das jeder Anwesende das ganze Jahr über einbringe. „Wenn wir uns heut hier umblicken, sehen wir – auch wenn die Zeiten für die Kirche gerade nicht einfach sind – wir sind nicht allein!“ Es mache Mut für künftige Aufgaben, in so viele fröhliche Gesichter zu blicken. Nach der kurzen Ansprache genossen alle den Rollbraten und füllten sich die Teller am vielfältigen Salatbuffet. Zahlreiche Gäste hatten dazu etwas beigesteuert, so dass am Ende 15 verschiedene Salate, frisch gebackenes Brot, Pizzamuffins und als Nachspeise acht Kuchen zur Auswahl standen. Vom hervorragenden Essen frisch gestärkt und bestens gelaunt ging der Abend in einen langen gemütlichen Teil über.
Erntedank: Dankbarkeit als Grundhaltung
05.10.2025
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"Sind Sie nicht auch der Meinung, Erntedank gehört abgeschafft?", fragte Pfarrer Rainer Schinko die Gemeinde zu Beginn des Erntedanksgottesdienstes am 05.10.2025 in Weichshofen provokativ. Spüre man für Preiserhöhungen bei Lebensmitteln nicht vielmehr Unmut statt Dankbarkeit und hätte man sich im täglichen Konsum das Danken nicht ohnehin längst abgewöhnt? Dankbarkeit, insbesondere gegenüber Gott, solle jedoch eine Grundhaltung für Christen sein - uns zwar nicht nur am Erntedanksonntag, sondern jeden Tag. "Gott war im vergangenen Jahr wieder so verschwenderisch mit seinen Gaben, sowohl bei der Ernte auf Feldern und in Gärten als auch bei denjenigen Dingen, die man nicht selbst gesät oder geerntet hat. 'Ernte' ist alles, was uns zum Nutzen oder zur Freude gereicht, und dazu zählen auch Erlebnisse, Erfahrungen, Begegnungen oder die Schönheit der Natur, die uns allen gehört.", führte er in seiner Predigt aus. Wenn man sich auch all das, woran die Menschen sich ohne eigenes Zutun erfreuen dürfen, zu den Erntegaben am Altar dazudenke, würde man sich ganz besonders bewusst, für wie viele Dinge im eigenen Leben man dankbar sein könne und wem man dafür Dank sagen solle: "So spürt man die Liebe Gottes zu uns in vielen Dingen, die einfach nur da sind und allen gehören." Der Gottesdienst wurde feierlich umrahmt vom Aitrachtaler Singkreis. Den Erntedankaltar gestalteten Anna Hagn, Elisabeth Ecker und Henriette Schuller. |
Ausflug der Minis: hoch hinaus und wild
20.09.2025
Der alljährliche Ministrantenausflug zum Dank für ihren Dienst am Altar führte die Minis der Pfarreiengemeinschaft heuer zur Rodelbahn nach St. Englmar. Mit den von den Kirchenverwaltungen gestellten Tagestickets erkundeten die 28 Ministrantinnen und Ministranten dort bei strahlendem Sonnenschein sämtliche Attraktionen, zu denen neben der Rodelbahn auch Bungee-Trampoline, Biber-Karussell, Biber-Hopser und Achterbahn gehörten. Besonderen Spaß hatten sie beim Flying Fox, einer Art Seilrutsche, für die sie auch Pfarrer Rainer Schinko begeistern konnten. Gemeinsam mit ihnen schwebte er aus 15 Metern Höhe etwa 300 Meter weit durch die Luft. Voll schöner Gemeinschaftserlebnisse kehrten die Minis schließlich am Nachmittag wohlbehalten nach Mengkofen zurück.
Pfarrei stellt Weichen für die Zukunft
Mit dem Programm „Pastorale Entwicklung 2034“ hat die Diözese Regensburg auf die hohen Austrittszahlen und den Priestermangel reagiert - mit Neustrukturierungen und Zusammenlegung von Pfarreien. Die Pfarreiengemeinschaft Mengkofen-Tunding mit Hüttenkofen/Puchhausen wird daher auf absehbare Zeit Teil der künftigen Pfarreiengemeinschaft Aitrachtal-Isarmoos mit Pfarrsitz in Mengkofen sein.
Um alle Beteiligten auf die Veränderung vorzubereiten und sie frühzeitig in die entsprechenden Planungen einzubinden, stellte Pfarrer Rainer Schinko am 21.05.2025 im Pfarrheim Mengkofen den anwesenden Kirchenverwaltungen der künftigen Pfarreiengemeinschaft sowie den Vorsitzenden der aktuellen Pfarrgemeinderäte die damit zusammenhängenden Herausforderungen und erste Überlegungen dazu vor.
Die gewählten Kirchenverwaltungen sind die gesetzliche Vertretung der jeweiligen Kirchenstiftung als juristische Person. Die Kirchenverwaltung ist zuständig für die Finanzverwaltung, Renovierungen, Reparaturen oder Neuanschaffungen, das Personalwesen sowie für die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften zum Beispiel im Bereich Datenschutz oder bei Sicherheitsbegehungen. Sie hat mit ihren Aufgaben die pastorale Arbeit in der Gemeinde sicherzustellen.
Der Pfarrgemeinderat dagegen unterstützt und gestaltet den seelsorgerlichen Teil der priesterlichen Arbeit. Hier werden Gottesdienstpläne, die liturgische Gestaltung und die Setzung seelsorgerlicher Schwerpunkte besprochen, aber auch die Förderung der Jugend- und Seniorenarbeit, die Begleitung der Ministrantenarbeit, Geburtstagsbesuche u.v.m. sind hier als Themen verankert.
„In der künftigen Pfarreiengemeinschaft Aitrachtal-Isarmoos wird es 17 Kirchenverwaltungen, 19 Kirchen und Kapellen,14 Friedhöfe, 5 Pfarrbüros, aber nur einen Pfarrer geben“, erläutert Pfarrer Schinko. Um die Organisation dafür möglichst effizient zu gestalten, sei der Bau eines Verwaltungs- und Pfarrzentrums angedacht, in dem sämtliche Pfarrbüros und Archive unter ein Dach zusammengefasst würden. Dezentrale Räumlichkeiten für Gruppen und Vereine könnten, sofern vorhanden, dennoch vor Ort erhalten bleiben.
„Nicht nur der Bereich Verwaltung, sondern auch der Bereich Seelsorge erfordert eine neue, ortsübergreifende Denkweise und neue Strategien“, so Pfarrer Schinko weiter. Durch den Priestermangel werde mehr ehrenamtliches Engagement gefragt sein, um Ortskirche zu erhalten. Daher wurden in der Pfarreiengemeinschaft Mengkofen-Tunding bereits Wortgottesdienstleiter ausgebildet, um den ersatzlosen Entfall von Gottesdiensten vor Ort zu verhindern.
Ein Flächentausch mit der Gemeinde Mengkofen biete derzeit die historisch einmalige Chance, das neue Verwaltungs- und Pfarrzentrum neben der Kirche St. Georg in Weichshofen zu realisieren. Diese Planung sei auch von den dafür Verantwortlichen der Diözese mit einem positiven Votum bewertet worden.
„Wir alle tragen Verantwortung für die Zukunft unserer kirchlichen Arbeit hier und heute, daher müssen wir uns mit dieser Realität auseinandersetzen und bereits heute die bestmöglichen Weichen dafür stellen.“, appelliert Pfarrer Schinko. Man werde nun gemeinsam diese Überlegungen reflektieren, um letztlich zu einer bestmöglichen Lösung für die künftige Großpfarrei zu finden.
Um alle Beteiligten auf die Veränderung vorzubereiten und sie frühzeitig in die entsprechenden Planungen einzubinden, stellte Pfarrer Rainer Schinko am 21.05.2025 im Pfarrheim Mengkofen den anwesenden Kirchenverwaltungen der künftigen Pfarreiengemeinschaft sowie den Vorsitzenden der aktuellen Pfarrgemeinderäte die damit zusammenhängenden Herausforderungen und erste Überlegungen dazu vor.
Die gewählten Kirchenverwaltungen sind die gesetzliche Vertretung der jeweiligen Kirchenstiftung als juristische Person. Die Kirchenverwaltung ist zuständig für die Finanzverwaltung, Renovierungen, Reparaturen oder Neuanschaffungen, das Personalwesen sowie für die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften zum Beispiel im Bereich Datenschutz oder bei Sicherheitsbegehungen. Sie hat mit ihren Aufgaben die pastorale Arbeit in der Gemeinde sicherzustellen.
Der Pfarrgemeinderat dagegen unterstützt und gestaltet den seelsorgerlichen Teil der priesterlichen Arbeit. Hier werden Gottesdienstpläne, die liturgische Gestaltung und die Setzung seelsorgerlicher Schwerpunkte besprochen, aber auch die Förderung der Jugend- und Seniorenarbeit, die Begleitung der Ministrantenarbeit, Geburtstagsbesuche u.v.m. sind hier als Themen verankert.
„In der künftigen Pfarreiengemeinschaft Aitrachtal-Isarmoos wird es 17 Kirchenverwaltungen, 19 Kirchen und Kapellen,14 Friedhöfe, 5 Pfarrbüros, aber nur einen Pfarrer geben“, erläutert Pfarrer Schinko. Um die Organisation dafür möglichst effizient zu gestalten, sei der Bau eines Verwaltungs- und Pfarrzentrums angedacht, in dem sämtliche Pfarrbüros und Archive unter ein Dach zusammengefasst würden. Dezentrale Räumlichkeiten für Gruppen und Vereine könnten, sofern vorhanden, dennoch vor Ort erhalten bleiben.
„Nicht nur der Bereich Verwaltung, sondern auch der Bereich Seelsorge erfordert eine neue, ortsübergreifende Denkweise und neue Strategien“, so Pfarrer Schinko weiter. Durch den Priestermangel werde mehr ehrenamtliches Engagement gefragt sein, um Ortskirche zu erhalten. Daher wurden in der Pfarreiengemeinschaft Mengkofen-Tunding bereits Wortgottesdienstleiter ausgebildet, um den ersatzlosen Entfall von Gottesdiensten vor Ort zu verhindern.
Ein Flächentausch mit der Gemeinde Mengkofen biete derzeit die historisch einmalige Chance, das neue Verwaltungs- und Pfarrzentrum neben der Kirche St. Georg in Weichshofen zu realisieren. Diese Planung sei auch von den dafür Verantwortlichen der Diözese mit einem positiven Votum bewertet worden.
„Wir alle tragen Verantwortung für die Zukunft unserer kirchlichen Arbeit hier und heute, daher müssen wir uns mit dieser Realität auseinandersetzen und bereits heute die bestmöglichen Weichen dafür stellen.“, appelliert Pfarrer Schinko. Man werde nun gemeinsam diese Überlegungen reflektieren, um letztlich zu einer bestmöglichen Lösung für die künftige Großpfarrei zu finden.
Ministrantengemeinschaft wächst weiter
20.07.2025
Bei einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche St. Georg in Weichshofen am 20.07.2025 wurden drei neue Minis für die Pfarreien Mengkofen und Weichshofen aufgenommen und in ihren Dienst am Altar eingeführt.
"Um Gottesdienst feiern zu können, braucht es viele Dienste. Neben Priester, Mesner, Lektoren, Kommunionhelfer und Organisten dürfen natürlich auch die Ministrantinnen und Ministranten nicht fehlen." führte Pfarrer Rainer Schinko im Rahmen der Statio in die Aufnahmefeier ein.
In einer "Geschichte von einem Mann, der eine Lücke hinterließ" als Lesung wurde veranschaulicht, dass das Haus Gottes aus unzähligen, unverzichtbaren Bausteinen bestehe. Und wir seien diese "lebendigen Bausteine" in Gottes Tempel und dazu berufen, unseren Platz dort auszufüllen, zu stützen und gestützt zu werden. Wenn man sich aus Unmut über Fehler oder Unzulänglichkeiten anderer oder der Kirche insgesamt zurückziehe, statt sich aktiv einzubringen und die Gemeinschaft zu stärken, fehle man als lebendiger Stein in Gottes Haus. So entstünde eine unschöne Lücke, denn jeder Stein werde gebraucht.
"So ist es in jedem Verein, in jeder Kirchengemeinde: überall braucht es Menschen, die mitarbeiten, die einen Dienst übernehmen." erläutert Pfarrer Schinko in seiner Predigt. Wer dazu nicht bereit sei, hinterlasse eine sichtbare und spürbare Lücke. Die neuen Minis dagegen hätten sich bereit erklärt, unter Verzicht auf einen Teil ihrer Freizeit Verantwortung zu übernehmen im Dienst am Altar. Sodann durften einige Ministrantinnen und Ministranten ihre liturgischen Aufgaben im Gottesdienst selbst vor der Gemeinde erläutern: Das beim feierlichen Einzug oder Prozessionen vorausgetragene Kreuz steht für Leiden und Sterben, aber auch Auferstehung und dafür, dass auch wir unser Kreuz tragen und Jesus auf unserem Weg nachfolgen. Die Leuchter, die das Evangeliar begleiten, symbolisieren, dass Jesus unser Licht ist, sein Wort die Dunkelheit erhellt und Hoffnung gibt. Der Duft von Weihrauch gibt dem Gottesdienst einen festlichen Charakter. Wenn die Minis stellvertretend für uns alle Brot und Wein als unsere Gaben zum Altar bringen, feiern wir die Einladung Jesu zum Mahl an alle, die an ihn glauben. Weihwasser zum Segen der Gemeinde oder von Gegenständen soll uns an die Taufe erinnern und daran, dass wir ein Segen für die Welt und unser Dorf sind. Die kleinen Glocken, die die Wandlung als ganz besonderen Moment im Gottesdienst begleiten, akzentuieren die Gegenwart Jesu in Brot und Wein.
Im Anschluss wurden die neuen Minis Sarah Daniel, Emilia Kowaletz und Quirin Ritthaler namentlich aufgerufen und versprachen vor Gott und den Anwesenden, ihren Dienst so gut wie möglich auszuüben, insbesondere regelmäßig und mit Eifer am Altar zu dienen, die Gemeinschaft untereinander zu stärken, Jesus nachzufolgen und Gott in Gebeten und Taten zu ehren. Danach segnete Pfarrer Schinko die Plaketten und überreichte sie den neuen Minis. Bei den anschließenden Fürbitten wurde um Freude, Eifer und Ausdauer beim Ministrieren sowie um das Bewusstsein gebetet, dass jeder an seinem Platz wichtig und „lebendiger Stein der Kirche“ sei.
Am Ende des Gottesdienstes verabschiedete Pfarrer Schinko Vanessa Wodniok, Hannah Eberl, Lukas Windschüttl und Jakob Bindhammer aus dem Ministrantendienst. Er dankte ihnen im Namen der Gemeinde mit einem kleinen Geschenk für ihren fleißigen, zuverlässigen Einsatz am Altar. Sodann würdigte er den Kinderchor unter der Leitung von Frau Boyen, der den Gottesdienst letztmals umrahmte und sich nun leider auflösen wird.
Zu guter Letzt dankte Jonas Waser der Pfarrei, namentlich Pfarrer Schinko, für seine Unterstützung, den Mesnerinnen und Mesnern sowie den erfahrenen und den neuen Ministrantinnen und Ministranten für ihre Einsatzbereitschaft.
Für die Pfarreien Tunding, Hüttenkofen und Puchhausen werden die neuen Ministrantinnen und Ministranten gesondert in ihren jeweiligen Ortskirchen in die Ministrantengemeinschaft aufgenommen. Dies ist in Tunding Estelle Thiedemann, in Hüttenkofen Felix Weichselgartner und in Puchhausen Julia Penzkofer. Mit ihnen zählt die Pfarreiengemeinschaft dann insgesamt 42 Minis.
"Um Gottesdienst feiern zu können, braucht es viele Dienste. Neben Priester, Mesner, Lektoren, Kommunionhelfer und Organisten dürfen natürlich auch die Ministrantinnen und Ministranten nicht fehlen." führte Pfarrer Rainer Schinko im Rahmen der Statio in die Aufnahmefeier ein.
In einer "Geschichte von einem Mann, der eine Lücke hinterließ" als Lesung wurde veranschaulicht, dass das Haus Gottes aus unzähligen, unverzichtbaren Bausteinen bestehe. Und wir seien diese "lebendigen Bausteine" in Gottes Tempel und dazu berufen, unseren Platz dort auszufüllen, zu stützen und gestützt zu werden. Wenn man sich aus Unmut über Fehler oder Unzulänglichkeiten anderer oder der Kirche insgesamt zurückziehe, statt sich aktiv einzubringen und die Gemeinschaft zu stärken, fehle man als lebendiger Stein in Gottes Haus. So entstünde eine unschöne Lücke, denn jeder Stein werde gebraucht.
"So ist es in jedem Verein, in jeder Kirchengemeinde: überall braucht es Menschen, die mitarbeiten, die einen Dienst übernehmen." erläutert Pfarrer Schinko in seiner Predigt. Wer dazu nicht bereit sei, hinterlasse eine sichtbare und spürbare Lücke. Die neuen Minis dagegen hätten sich bereit erklärt, unter Verzicht auf einen Teil ihrer Freizeit Verantwortung zu übernehmen im Dienst am Altar. Sodann durften einige Ministrantinnen und Ministranten ihre liturgischen Aufgaben im Gottesdienst selbst vor der Gemeinde erläutern: Das beim feierlichen Einzug oder Prozessionen vorausgetragene Kreuz steht für Leiden und Sterben, aber auch Auferstehung und dafür, dass auch wir unser Kreuz tragen und Jesus auf unserem Weg nachfolgen. Die Leuchter, die das Evangeliar begleiten, symbolisieren, dass Jesus unser Licht ist, sein Wort die Dunkelheit erhellt und Hoffnung gibt. Der Duft von Weihrauch gibt dem Gottesdienst einen festlichen Charakter. Wenn die Minis stellvertretend für uns alle Brot und Wein als unsere Gaben zum Altar bringen, feiern wir die Einladung Jesu zum Mahl an alle, die an ihn glauben. Weihwasser zum Segen der Gemeinde oder von Gegenständen soll uns an die Taufe erinnern und daran, dass wir ein Segen für die Welt und unser Dorf sind. Die kleinen Glocken, die die Wandlung als ganz besonderen Moment im Gottesdienst begleiten, akzentuieren die Gegenwart Jesu in Brot und Wein.
Im Anschluss wurden die neuen Minis Sarah Daniel, Emilia Kowaletz und Quirin Ritthaler namentlich aufgerufen und versprachen vor Gott und den Anwesenden, ihren Dienst so gut wie möglich auszuüben, insbesondere regelmäßig und mit Eifer am Altar zu dienen, die Gemeinschaft untereinander zu stärken, Jesus nachzufolgen und Gott in Gebeten und Taten zu ehren. Danach segnete Pfarrer Schinko die Plaketten und überreichte sie den neuen Minis. Bei den anschließenden Fürbitten wurde um Freude, Eifer und Ausdauer beim Ministrieren sowie um das Bewusstsein gebetet, dass jeder an seinem Platz wichtig und „lebendiger Stein der Kirche“ sei.
Am Ende des Gottesdienstes verabschiedete Pfarrer Schinko Vanessa Wodniok, Hannah Eberl, Lukas Windschüttl und Jakob Bindhammer aus dem Ministrantendienst. Er dankte ihnen im Namen der Gemeinde mit einem kleinen Geschenk für ihren fleißigen, zuverlässigen Einsatz am Altar. Sodann würdigte er den Kinderchor unter der Leitung von Frau Boyen, der den Gottesdienst letztmals umrahmte und sich nun leider auflösen wird.
Zu guter Letzt dankte Jonas Waser der Pfarrei, namentlich Pfarrer Schinko, für seine Unterstützung, den Mesnerinnen und Mesnern sowie den erfahrenen und den neuen Ministrantinnen und Ministranten für ihre Einsatzbereitschaft.
Für die Pfarreien Tunding, Hüttenkofen und Puchhausen werden die neuen Ministrantinnen und Ministranten gesondert in ihren jeweiligen Ortskirchen in die Ministrantengemeinschaft aufgenommen. Dies ist in Tunding Estelle Thiedemann, in Hüttenkofen Felix Weichselgartner und in Puchhausen Julia Penzkofer. Mit ihnen zählt die Pfarreiengemeinschaft dann insgesamt 42 Minis.
Segnung des Johannifeuers in Tunding
05.07.2025
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Für ihre diesjährige Sonnwendfeier am 05.07.2025 am Sportplatz Tunding hat die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Obertunding mit Rückewagen und viel Holz aus einer alten Scheune einen beeindruckend großen Holzhaufen aufgerichtet.
Bevor Pfarrer Schinko das Segensgebet für das Johannifeuer sprach, trugen Vertreterinnen und Vertreter der KLJB Meditationstexte über die Bedeutung des Feuers in der religiösen Symbolsprache vor: „In der Heiligen Schrift zeigt es die Herrlichkeit Gottes an und ist zugleich Zeichen des reinigenden und strafenden Gerichtes. Das Feuer, das wir zum Johannistag entzünden, ist Ausdruck unserer Freude über den Segen des Sommers. Zugleich aber mahnt es uns, dass nichts bleiben kann und dass alles erst im Feuer des Gerichtes offenbar wird, was wir sind und was wir getan haben.“ |
Vor der Entzündung des Johannifeuers erinnerte Pfarrer Schinko in seiner Ansprache daran, dass Gott in der leuchtenden Feuersäule dem Volk Israel auf dem Weg in die Freiheit vorausgezogen ist und in Feuerzungen über die ersten Christinnen und Christen den Heiligen Geist gesandt hat. Sodann erbat er den Segen Gottes für das Feuer. „Johannes der Täufer trat als Vorläufer und Wegbereiter des Herrn auf. Wie das Johannisfeuer heute über unserem Dorf leuchten wird, so soll die Kraft der Liebe unser Dorf umgestalten und das Böse und allen Streit verbrennen. Sie sollen verschwinden aus unserem Dorf, denn jener soll unser Herr sein, der die Welt mit seinem Feuer der Liebe umgestaltet. So können auch wir nur dann Licht der Welt sein, das allen leuchtet, wenn wir selbst versuchen, die Botschaft Gottes zu verwirklichen.“, so Pfarrer Schinko. Das Johannisfeuer sei hierfür Mahnung und Zeichen. Sodann wurde das Feuer entzündet und lange bei gemütlichem Beisammensein gefeiert. |
Ein Pfarrer hebt ab
22.06.2025
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Beim zweitägigen Flugplatzfest des Luftsportvereins Dingolfing am 21. und 22. Juni 2025 wurde nicht nur an die weltlichen Attraktionen wie Rundflüge, Fallschirmspringen und Hüpfburg für die Kleinen gedacht: Vielmehr startete man am Sonntag mit einer Feldmesse im Festzelt in Tag 2 der Feierlichkeiten. Dieses Jahr bekam Pfarrer Rainer Schinko aus Mengkofen die Ehre, den Gottesdienst abhalten zu dürfen.
Vom Text des Songs von Rapper Sido "Ich ruf es nach oben, der Himmel soll warten, denn ich hab noch was vor, der Himmel muss warten" zog er in seiner Predigt eine Parallele zur verbreiteten Ansicht unserer Zeit: Wir hätten noch so viel zu tun, so viel vor auf der Welt und würden Gedanken an den Himmel, an Gott auf später vertagen. |
Doch wenn man das Vertrauen auf Gott nicht ein Leben lang einübe, nicht täglich im Gebet Verbindung zu ihm suche und sich nicht immer wieder Gedanken über das „Danach“ mache, erläutert Pfarrer Schinko, dann könne man sich diesem Gott auch nicht voll Vertrauen in die Hand geben, wenn das eigene Leben zu Ende geht.
Der „Blick nach oben“ auch schon zu unseren Lebzeiten gehöre untrennbar zu unserem Wesen, und dazu müsse Gott auch einen Platz in unserem Alltag haben, nicht eine bloße Nebenrolle auf der „Startbahn ins ewige Leben“. „Gott hat uns zu etwas Höherem berufen. Das zu verdrängen oder auf die Wartebank zu schieben, nimmt uns auch etwas von unserem Menschsein und verändert unser Denken, unsere Werte und unsere Lebensentwürfe.“, davon ist Pfarrer Schinko überzeugt. Ein Leben in Verbindung mit Gott und im Bewusstsein unserer Verantwortung vor ihm sei wertiger als ein Lebensentwurf, dem es an diesem Bewusstsein fehlt, der nur das Hier und Jetzt auskostet.
Er schloss mit einem Werbeslogan einer Fluggesellschaft an einer Flughafenbaustelle: "Damit der Himmel offen bleibt, haben wir auf Erden alle Hände voll zu tun". Man dürfe eben nicht die Hände in den Schoss legen, sondern sei bereits zu Lebzeiten gefordert, das eigene Leben aus dem Glauben und nach christlichen Werten zu gestalten.
Glaube und Gottvertrauen des Priesters selbst wurden sodann bei einem Rundflug einem Härtetest unter kontrollierten Bedingungen unterzogen, doch Pfarrer Schinko ließ sich nicht zwei Mal bitten: Gerne folgte er der Einladung des 1. Vorstandes des Luftsportvereins, die Stadt Dingolfing und die eigene Pfarrei Mengkofen mal "aus der Luft zu sehen": „Der Blick von oben auf die eigenen Kirchturmspitzen, das war für mich ein ganz besonderes Erlebnis.“
Der „Blick nach oben“ auch schon zu unseren Lebzeiten gehöre untrennbar zu unserem Wesen, und dazu müsse Gott auch einen Platz in unserem Alltag haben, nicht eine bloße Nebenrolle auf der „Startbahn ins ewige Leben“. „Gott hat uns zu etwas Höherem berufen. Das zu verdrängen oder auf die Wartebank zu schieben, nimmt uns auch etwas von unserem Menschsein und verändert unser Denken, unsere Werte und unsere Lebensentwürfe.“, davon ist Pfarrer Schinko überzeugt. Ein Leben in Verbindung mit Gott und im Bewusstsein unserer Verantwortung vor ihm sei wertiger als ein Lebensentwurf, dem es an diesem Bewusstsein fehlt, der nur das Hier und Jetzt auskostet.
Er schloss mit einem Werbeslogan einer Fluggesellschaft an einer Flughafenbaustelle: "Damit der Himmel offen bleibt, haben wir auf Erden alle Hände voll zu tun". Man dürfe eben nicht die Hände in den Schoss legen, sondern sei bereits zu Lebzeiten gefordert, das eigene Leben aus dem Glauben und nach christlichen Werten zu gestalten.
Glaube und Gottvertrauen des Priesters selbst wurden sodann bei einem Rundflug einem Härtetest unter kontrollierten Bedingungen unterzogen, doch Pfarrer Schinko ließ sich nicht zwei Mal bitten: Gerne folgte er der Einladung des 1. Vorstandes des Luftsportvereins, die Stadt Dingolfing und die eigene Pfarrei Mengkofen mal "aus der Luft zu sehen": „Der Blick von oben auf die eigenen Kirchturmspitzen, das war für mich ein ganz besonderes Erlebnis.“
Maiandachten der besonderen Art
14.05.2025
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Im Marienmonat gab es neben den „regulären“ auch immer wieder ganz besonders umrahmte Maiandachten, beispielsweise von der Gruppe Saitenklang, dem „Trio Chordia“, oder auch die fast schon institutionell gewordene „Radlmaiandacht“. Die Gruppe „Mundart“ (Bild) gestaltete dabei am 14.05.2025 eine Maiandacht in bayerischer Sprache, untermalt mit bayerischen Mariengesängen. Zwischen den Musikstücken wurde das Leben Mariens von Ludwig Kaiwimmer mit selbst verfassten Mundarttexten nacherzählt und der Lebensweg Mariens sehr emotional und eindrücklich beschrieben.
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Minis bastelten Osternester
27.04.2025
Segen für PKWs, Traktoren und Bagger
05.04.2025
Pfarrvikar Nwaneri berichtet über Fort-schritt bei Schulprojekt in seiner Heimat
27.03.2025
Seitdem Pfarrvikar Temple Nwaneri im März 2024 im Pfarrheim Mengkofen erstmals ein Schulprojekt seiner Heimatpfarrei in Nigeria vorgestellt hatte, ist viel geschehen: Rund 4590 Euro wurden innerhalb eines Jahres bei Vereinen und Privatpersonen in der Pfarreiengemeinschaft Mengkofen für die renovierungs- und erweiterungsbedürftige Schule dort mit etwa 220 Schülern gesammelt. Bei seinem Heimaturlaub in Afrika überzeugte er sich vom Baufortschritt.
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Am 27.03.2025 berichtete er im Pfarrheim Mengkofen ausführlich über die Verwendung der Spendengelder. Mit Fotos veranschaulichte er, welche erhebliche Baufortschritte dort mit vergleichsweise geringfügigen Finanzmitteln möglich seien.
Die Maurerarbeiten einschließlich Material beispielsweise kosteten 235 Euro, das Verputzen 412 Euro. 7 Einbruchsichere Eisentüren, die aus alten Schiffscontainern gebaut und dennoch optisch ansprechend gestaltet worden waren, beliefen sich dem Bericht zufolge einschließlich Lieferung und Montage auf 435 Euro. Der größte Posten mit 3224 Euro sei die Anschaffung eines hochwertigen Aluminiumdachs gewesen - auch hier Lieferung, Montage sowie Zubehörteile inbegriffen. |
Die bisherigen Renovierungskosten beliefen sich demzufolge auf 5779 Euro. Die Differenz in Höhe von 1189 Euro habe Pfarrvikar Nwaneri aus eigener Tasche zugesteuert.
"Zur Fertigstellung fehlen noch etwa 5150 Euro für Fenster, insbesondere zum Schutz vor Witterungseinflüssen und ungebetenen Gästen, für die Elektroinstallation, für Arbeiten an den Zimmerdecken und -böden sowie für Malerarbeiten. Auch Tafeln werden noch dringend benötigt.", führt Nwaneri aus.
Er dankte - insbesondere auch im Namen der Schülerinnen und Schüler sowie der Pfarreiverantwortlichen dort - für die bisherige erhebliche finanzielle Unterstützung. Gleichzeitig bat er auch weiterhin um Spenden, damit das Projekt zeitnah fertiggestellt werden könne, und durfte sich bereits während der Veranstaltung über entsprechende Zusagen der Zuhörerinnen und Zuhörer freuen. Unter anderem die Erlöse aus den Verkäufen der Palmbuschen in Mengkofen und in Hüttenkofen/Puchhausen werden zugunsten des Schulprojekts verwendet.
Er dankte - insbesondere auch im Namen der Schülerinnen und Schüler sowie der Pfarreiverantwortlichen dort - für die bisherige erhebliche finanzielle Unterstützung. Gleichzeitig bat er auch weiterhin um Spenden, damit das Projekt zeitnah fertiggestellt werden könne, und durfte sich bereits während der Veranstaltung über entsprechende Zusagen der Zuhörerinnen und Zuhörer freuen. Unter anderem die Erlöse aus den Verkäufen der Palmbuschen in Mengkofen und in Hüttenkofen/Puchhausen werden zugunsten des Schulprojekts verwendet.
"WERT-Zeit für mich" in Mengkofen
07.03.2025
In der Fastenzeit lädt Pfarrer Rainer Schinko jeden Freitag Abend zu einem ganz besonderen Angebot in die Kirche Mengkofen ein: Unter dem Titel "WERT-Zeit für mich" sollen Impulse zum Nachdenken und Zeit für sich selbst geschenkt werden.
Die Einzelbuchstaben des Wortes "WERT" stehen dabei für Wahrheit, Einkehr, Ruhe und Trost. Bei der ersten "WERT-Zeit" am 07.03.2025 trug Pfarrer Schinko nach einleitender Musik in der von Kerzen stimmungsvoll erleuchteten Kirche eine Geschichte über zwei Freunde vor und folgerte daraus das Rezept für ein glückliches Leben: Man solle das Gute in Stein ritzen, das Ungute in Sand schreiben, damit der Wind es verwehen könne. Auf ein Taizé-Lied folgte die zur Geschichte passende Stelle aus dem Matthäus-Evangelium (Mt 5:38-45).
Vorformulierte "WERT-Gedanken" konnten die Teilnehmer während der Aussetzung des Allerheiligsten bei ruhiger Musik reflektieren. Die "WERT-Zeit" endete mit dem Eucharistischen Segen.
Die Einzelbuchstaben des Wortes "WERT" stehen dabei für Wahrheit, Einkehr, Ruhe und Trost. Bei der ersten "WERT-Zeit" am 07.03.2025 trug Pfarrer Schinko nach einleitender Musik in der von Kerzen stimmungsvoll erleuchteten Kirche eine Geschichte über zwei Freunde vor und folgerte daraus das Rezept für ein glückliches Leben: Man solle das Gute in Stein ritzen, das Ungute in Sand schreiben, damit der Wind es verwehen könne. Auf ein Taizé-Lied folgte die zur Geschichte passende Stelle aus dem Matthäus-Evangelium (Mt 5:38-45).
Vorformulierte "WERT-Gedanken" konnten die Teilnehmer während der Aussetzung des Allerheiligsten bei ruhiger Musik reflektieren. Die "WERT-Zeit" endete mit dem Eucharistischen Segen.
Minis beim Fussball-Regionalentscheid auf Platz 3
01.03.2025
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Am 01.03.2025 fand der Regionalentscheid für den Wolfgangscup, das diözesane Fußballturnier der Ministrantinnen und Ministranten Regensburg, in der Dreifachturnhalle Höll-Ost in Dingolfing statt. Trotz harter Gegner haben die erstmals teilnehmenden Minis der Pfarreiengemeinschaft Mengkofen dabei den 3. Platz geschafft. Herzlichen Glückwunsch!!!
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Pfarrer Rainer Schinko liest die „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma
22.12.2024
Ein ganz besonderes „Highlight“ bot sich am vierten Adventssonntag in der Kirche St. Georg in Weichshofen. Musikalisch umrahmt von der Gruppe „Jagabluad“ las Pfarrer Rainer Schinko die „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma. In andächtiger Stille ließen die Zuhörerinnen und Zuhörer dieses Versepos auf sich wirken, das die Weihnachtsgeschichte nach dem Heiligen Evangelium nach Lukas in bairischem Dialekt erzählt. Der mehrstimmige Gesang sowie die Zither- und Gitarrenklänge von „Jagabluad“, mit denen Pfarrer Schinko aus seiner Regensburger Zeit zahlreiche Erinnerungen verbindet, gaben der Veranstaltung einen ganz besonders stimmigen, feierlichen Rahmen.
Waldweihnacht an der Klausenkapelle
20.12.2024
Die Waldweihnacht an der Klausenkapelle lud auch heuer wieder ein zu einem Moment der Besinnung abseits von Lärm und Hast. Bei feierlicher musikalischer Gestaltung durch die Aitrachtaler Blaskapelle lauschten die Anwesenden im Schein von Fackeln einer adventlichen Geschichte und meditativen Texten. Nach dem gemeinsamen Vater unser und dem Segen durch Pfarrer Rainer Schinko ließ man den Abend bei Glühwein im Pfarrsaal gemeinsam ausklingen.
„Wahrhaft geistliches Konzert“ des Männerchorensembles SignifiCantus
15.12.2024
An Gaudete, dem dritten Adventssonntag, gab das Männerchorensemble SignifiCantus ein herausragendes A-capella-Konzert in Weichshofen. Unter der Leitung von Konstantinos Sarropoulos begeisterten 15 junge Sänger, allesamt ehemalige Domspatzen, das Publikum mit einem Repertoire aus französischen Weihnachtsliedern, englischsprachigen Stücken, schwedischen Kompositionen und Werken in lateinischer Sprache. Auch traditionelle deutsche Weihnachtslieder wie „Maria durch ein Dornwald ging“ oder „Es ist ein Ros entsprungen“ durften im Programm nicht fehlen. Die geschulten Stimmen zeigten ihr Können in bis zu achtstimmigen Gesängen.
Zwischendurch wurde eine Lesung aus dem Buch Jesaja vorgetragen und zum Abschluss ein Vater unser gebetet, was dem Ganzen – so Pfarrer Rainer Schinko – den Charakter eines „wahrhaft geistlichen Konzertes“ verlieh.
Pfarrer Schinko, dem die Sänger noch aus seiner früheren Tätigkeit als Internatsdirektor der Regensburger Domspatzen wohl bekannt sind, dankte schließlich dem Ensemble für seine erstklassige Darbietung und das Publikum würdigte die musikalische Hochleistung mit stehendem Applaus.
Zwischendurch wurde eine Lesung aus dem Buch Jesaja vorgetragen und zum Abschluss ein Vater unser gebetet, was dem Ganzen – so Pfarrer Rainer Schinko – den Charakter eines „wahrhaft geistlichen Konzertes“ verlieh.
Pfarrer Schinko, dem die Sänger noch aus seiner früheren Tätigkeit als Internatsdirektor der Regensburger Domspatzen wohl bekannt sind, dankte schließlich dem Ensemble für seine erstklassige Darbietung und das Publikum würdigte die musikalische Hochleistung mit stehendem Applaus.
Hubertusmesse in Weichshofen
03.11.2024
Am 3. November 2024, dem Gedenktag des Heiligen Hubertus, wurde die alljährliche Hubertusmesse in Weichshofen gefeiert.
Festlich umrahmt von der Jagdhornbläsergruppe Dingolfing-Freising gedachten insbesondere die Jäger ihrem Schutzpatron.
"1300 Jahre trennen uns von den Lebzeiten des Heiligen Hubertus, und dennoch ist er ein ganz aktueller Mensch: durch einen Schicksalsschlag aus der Bahn geworfen und - wie viele Menschen heute - komplett orientierungslos.", beschreibt Pfarrer Rainer Schinko den Heiligen. Und dann passiert etwas, das die Heiligenlegende als Begegnung des Hubertus mit einem wundersamen Hirschen, mit leuchtendem Kreuz zwischen den Geweihstangen, beschreibt. "Was auch immer es für ein Erlebnis gewesen ist, Hubertus findet wieder zu Gott und damit zu sich selbst. Er bekommt wieder Boden unter die Füße und macht seinen Weg - bis zum Bischof von Maastricht." Daraus zieht Pfarrer Schinko eine Parallele zur heutigen Zeit: Wenn man sich innerlich mit Gott verbinde, verliere man selbst in unserer Zeit voll Vielfalt nicht die Orientierung, die Orientierung aus dem Glauben. "Das erspart uns nicht die täglichen Entscheidungen, aber es gibt Sicherheit. Und da kommt es nicht darauf an, wann jemand gelebt hat, sondern nur darauf, wie jemand lebt." So gesehen sei die Lebensgeschichte des Heiligen Hubertus für jeden von uns aktuell und Ansporn für die eigene Lebensgestaltung.
Abschließend dankte Pfarrer Schinko der Jagdhornbläsergruppe für die so feierliche Umrahmung des Gottesdienstes und den Mesnern für die wunderbare Gestaltung des Hubertusaltars.
Festlich umrahmt von der Jagdhornbläsergruppe Dingolfing-Freising gedachten insbesondere die Jäger ihrem Schutzpatron.
"1300 Jahre trennen uns von den Lebzeiten des Heiligen Hubertus, und dennoch ist er ein ganz aktueller Mensch: durch einen Schicksalsschlag aus der Bahn geworfen und - wie viele Menschen heute - komplett orientierungslos.", beschreibt Pfarrer Rainer Schinko den Heiligen. Und dann passiert etwas, das die Heiligenlegende als Begegnung des Hubertus mit einem wundersamen Hirschen, mit leuchtendem Kreuz zwischen den Geweihstangen, beschreibt. "Was auch immer es für ein Erlebnis gewesen ist, Hubertus findet wieder zu Gott und damit zu sich selbst. Er bekommt wieder Boden unter die Füße und macht seinen Weg - bis zum Bischof von Maastricht." Daraus zieht Pfarrer Schinko eine Parallele zur heutigen Zeit: Wenn man sich innerlich mit Gott verbinde, verliere man selbst in unserer Zeit voll Vielfalt nicht die Orientierung, die Orientierung aus dem Glauben. "Das erspart uns nicht die täglichen Entscheidungen, aber es gibt Sicherheit. Und da kommt es nicht darauf an, wann jemand gelebt hat, sondern nur darauf, wie jemand lebt." So gesehen sei die Lebensgeschichte des Heiligen Hubertus für jeden von uns aktuell und Ansporn für die eigene Lebensgestaltung.
Abschließend dankte Pfarrer Schinko der Jagdhornbläsergruppe für die so feierliche Umrahmung des Gottesdienstes und den Mesnern für die wunderbare Gestaltung des Hubertusaltars.
Helferfeier 2024 - ein großes Dankeschön für hohes Engagement
16.10.2024
Es waren etwa 50 engagierte Personen der Pfarreiengemeinschaft Mengkofen - Tunding mit Hüttenkofen-Puchhausen, die der Einladung von Pfarrer Rainer Schinko zum Helferfest am 16. Oktober gefolgt sind.
"Allein 'Vergelt's Gott' zu sagen würde nicht ausreichen, um Ihre hohe Einsatzbereitschaft in den vielfältigen Aufgaben unserer Ortskirche zu würdigen. Denn eine Pfarrei könnte sowohl in der Seelsorge wie auch in der Verwaltung ohne ehrenamtliche Helfer und angestellte Mitarbeiter nicht funktionieren.", gesteht Pfarrer Rainer Schinko in seiner Begrüßung. Daher freue er sich, dass so viele aktive Helferinnen und Helfer gekommen seien, um seinen persönlichen Dank für ihr Engagement entgegenzunehmen.
Insbesondere Pfarrvikar Temple Nwaneri sowie dem Ruhestandsgeistlichen Pfarrer Josef Lausser gebühre Anerkennung für die Unterstützung beim Abhalten von Gottesdiensten und der Feier der Eucharistie. Den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates dankte Pfarrer Schinko für deren Beitrag zum Erhalt des geistlichen und liturgischen Lebens in sämtlichen Kirchen der Pfarreiengemeinschaft. Ebenso honorierte er die persönliche Arbeit und Zeit, die die Kirchenpfleger und Mitglieder der Kirchenverwaltung in die Befassung mit den jeweiligen Baumaßnahmen investierten. Seine Anerkennung galt zudem den angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, namentlich den Pfarrsekretärinnen, die Mesnerinnen und Mesnern, den Helferinnen und Helfern bei der Kirchenreinigung sowie bei den Friedhofsarbeiten, die sich oft weit über das bezahlte Maß hinaus für die Pfarrei einsetzten. Gewürdigt wurde darüber hinaus das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen, beispielsweise bei der Betreuung der Ministrantinnen und Ministranten, den Schließdiensten für die Kirchen und Kapellen und in vielen anderen Bereichen. Sein besonderer Dank galt letztlich den neuen Wortgottesdienstleitern, die nach den Vorbeitungskursen nun bereits aktiv Wortgottesdienst halten und damit einen erheblichen Beitrag zur Zukunft der Pfarreiengemeinschaft leisten.
Bei einem Buffet und der Gelegenheit zum persönlichen Austausch ließ man den Abend gemeinsam ausklingen.
"Allein 'Vergelt's Gott' zu sagen würde nicht ausreichen, um Ihre hohe Einsatzbereitschaft in den vielfältigen Aufgaben unserer Ortskirche zu würdigen. Denn eine Pfarrei könnte sowohl in der Seelsorge wie auch in der Verwaltung ohne ehrenamtliche Helfer und angestellte Mitarbeiter nicht funktionieren.", gesteht Pfarrer Rainer Schinko in seiner Begrüßung. Daher freue er sich, dass so viele aktive Helferinnen und Helfer gekommen seien, um seinen persönlichen Dank für ihr Engagement entgegenzunehmen.
Insbesondere Pfarrvikar Temple Nwaneri sowie dem Ruhestandsgeistlichen Pfarrer Josef Lausser gebühre Anerkennung für die Unterstützung beim Abhalten von Gottesdiensten und der Feier der Eucharistie. Den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates dankte Pfarrer Schinko für deren Beitrag zum Erhalt des geistlichen und liturgischen Lebens in sämtlichen Kirchen der Pfarreiengemeinschaft. Ebenso honorierte er die persönliche Arbeit und Zeit, die die Kirchenpfleger und Mitglieder der Kirchenverwaltung in die Befassung mit den jeweiligen Baumaßnahmen investierten. Seine Anerkennung galt zudem den angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, namentlich den Pfarrsekretärinnen, die Mesnerinnen und Mesnern, den Helferinnen und Helfern bei der Kirchenreinigung sowie bei den Friedhofsarbeiten, die sich oft weit über das bezahlte Maß hinaus für die Pfarrei einsetzten. Gewürdigt wurde darüber hinaus das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen, beispielsweise bei der Betreuung der Ministrantinnen und Ministranten, den Schließdiensten für die Kirchen und Kapellen und in vielen anderen Bereichen. Sein besonderer Dank galt letztlich den neuen Wortgottesdienstleitern, die nach den Vorbeitungskursen nun bereits aktiv Wortgottesdienst halten und damit einen erheblichen Beitrag zur Zukunft der Pfarreiengemeinschaft leisten.
Bei einem Buffet und der Gelegenheit zum persönlichen Austausch ließ man den Abend gemeinsam ausklingen.
Neues Leichenhaus in Puchhausen feierlich gesegnet
13.10.2024
Nach einem feierlichen Gottesdienst erhielt das neue Leichenhaus in Puchhausen am 13.10.2024 seinen Segen. "Passt ein Festgottesdienst zur Segnung eines Gebäudes, das durchgängig nur für traurige Anlässe genutzt wird?", fragt Pfarrer Rainer Schinko die Gemeinde. "Ja, denn seit der Auferstehung Jesu hat der Tod für uns den Schrecken verloren. Sterben bedeutet für uns nämlich 'heimgehen' zu Gott." erläutert er sodann.
Bei der Segensfeier würdigte er die schlichte Eleganz des Gebäudes und dankte dem Architekten für die ebenso geschmackvolle wie würdevolle Gestaltung dieses so besonderen Gebäudes. Ebenso dankte er den ausführenden Firmen für die zuverlässige und einwandfreie Ausführung ihrer jeweiligen Gewerke sowie dem Bischöflichen Baurefererat für die kompetente Unterstützung.
Sein Dank galt darüber hinaus den Mitgliedern der Kirchenverwaltung für die ausgiebige Befassung mit dem Bauvorhaben sowie der Gemeinde Mengkofen für deren finanziellen Beitrag.
Das Kreuz aus Schmiedebronze im Inneren des Leichenhauses - von Künstlerhand als Einzelstück gefertigt - wurde von drei Privatpersonen gestiftet. Auch diesen außerordentlichen Beitrag hob Schinko in seinen Dankesworten hervor.
Im Anschluss an die Segnung des Leichenhauses stellte Architekt Gerd Meindl das Bauvorhaben vor. Nach den Gruß- und Dankesworten von Bürgermeister Thomas Hieninger und Kirchenpfleger Martin Fischer rundete der Kirchenchor die Segensfeier musikalisch ab.
Bei der Segensfeier würdigte er die schlichte Eleganz des Gebäudes und dankte dem Architekten für die ebenso geschmackvolle wie würdevolle Gestaltung dieses so besonderen Gebäudes. Ebenso dankte er den ausführenden Firmen für die zuverlässige und einwandfreie Ausführung ihrer jeweiligen Gewerke sowie dem Bischöflichen Baurefererat für die kompetente Unterstützung.
Sein Dank galt darüber hinaus den Mitgliedern der Kirchenverwaltung für die ausgiebige Befassung mit dem Bauvorhaben sowie der Gemeinde Mengkofen für deren finanziellen Beitrag.
Das Kreuz aus Schmiedebronze im Inneren des Leichenhauses - von Künstlerhand als Einzelstück gefertigt - wurde von drei Privatpersonen gestiftet. Auch diesen außerordentlichen Beitrag hob Schinko in seinen Dankesworten hervor.
Im Anschluss an die Segnung des Leichenhauses stellte Architekt Gerd Meindl das Bauvorhaben vor. Nach den Gruß- und Dankesworten von Bürgermeister Thomas Hieninger und Kirchenpfleger Martin Fischer rundete der Kirchenchor die Segensfeier musikalisch ab.
v.l.n.r. : Erster Bürgermeister Thomas Hieninger, Pfarrer Rainer Schinko, Kirchenpfleger Martin Fischer, Franz Lichtinger, Architekt Gerd Meindl und die Ministrantenschar
Erntedanksgottesdienst in Tunding als Anlass für persönlichen Dank
05.10.2024
„Wir feiern jedes Jahr unser Erntedanksfest, damit wir dankbar sind und bleiben für all die vielen Dinge, die uns im vergangenen Jahr zu Teil geworden sind, und damit wir den nicht vergessen, dem wir Dank schulden.“, erläuterte Pfarrer Schinko die Lesung aus dem Buch Deuteronomium. Zum Erntedanksaltar, der in diesem Jahr vom Pfarrgemeinderat Obertunding gestaltet worden war, könne sicherlich jeder ganz persönlich unzählige Dinge legen, um Gott zu danken.
Ministrantenausflug in die Jump-Arena München
21.09.2024
38 Ministrantinnen und Ministranten sind am Samstag, 21. September 2024 zum Ministrantenausflug in die Jump-Arena nach München aufgebrochen. Dort angekommen nahmen sie nach der Sicherheitsbelehrung alle verfügbaren Angebote mit Begeisterung an: Sprungturm, Wettkämpfe, Bällebad und andere weich gefederte Attraktionen sorgten für ein vollumfängliches Workout.
Nach den anstrengenden Stunden in der Jump Arena war der gemütliche Spaziergang rund um die Burg Trausnitz in Landshut über das Tiergehege und den Spielplatz gerade recht. Die von vielen fleißigen Müttern gebackenen Kuchen fanden dankbare Abnehmer.
Nach den anstrengenden Stunden in der Jump Arena war der gemütliche Spaziergang rund um die Burg Trausnitz in Landshut über das Tiergehege und den Spielplatz gerade recht. Die von vielen fleißigen Müttern gebackenen Kuchen fanden dankbare Abnehmer.
Zehn Wortgottesdienstleiter für die Pfarreiengemeinschaft Mengkofen beauftragt
Die Diözese Regensburg hat mit ihrem Programm „Pastorale Entwicklung 2034“ auf die aktuellen kirchlichen Herausforderungen wie hohe Austrittszahlen und Priestermangel durch Neustrukturierung und Zusammenlegung von Pfarreien reagiert. „Noch haben wir Zeit, uns darauf und möglicherweise auch auf die Verringerung der Zahl der Seelsorger vorzubereiten. Ein Baustein für die Zukunft unserer gottesdienstlichen Versorgung vor Ort sind die neuen Wortgottesdienstleiter unserer Pfarreiengemeinschaft.“, so Pfarrer Rainer Schinko.
Während das Ehrenamt der Wortgottesdienstleiter in fast allen anderen bayerischen Diözesen schon seit mehr als einem Jahrzehnt ganz selbstverständlich sei, stecke dieser Dienst in der Diözese Regensburg noch in „Kinderschuhen“. Dabei ersetzen die Wortgottesdienstleiter nicht den Priester – und können dies auch wegen der ihm vorbehaltenen Spendung von Sakramenten nicht –, wohl aber verhindern sie das ersatzlose Entfallen von Gottesdiensten, was insbesondere für ältere Menschen von Bedeutung ist.
In mehreren Schulungen wurden die Wortgottesdienstleiter inhaltlich und geistlich auf ihre wertvolle Tätigkeit für die Ortskirche vorbereitet.
Für die Pfarrei Mengkofen haben sich Barbara Winderl und Albert Denk, für die Pfarrei Hüttenkofen Kathrin Boneder, Erna Koch und Ulrich Rummel, für die Pfarrei Puchhausen Regina Steubl, Gabriele Ströher und Hans Detterbeck sowie für die Pfarrei Obertunding Petra Dichtl und Rupert Haslbeck bereit erklärt, Verantwortung als Wortgottesdienstleiter zu übernehmen.
Mit einem besonderen Beauftragungsritus entsandte sie Pfarrer Schinko in ihren jeweiligen Ortskirchen für den Dienst der Glaubensverkündigung. Dabei rief er sie mit Namen auf. Auf die Fragen zur Bereitschaft für diesen verantwortungsvollen Dienst versprachen die Wortgottesdienstleiter vor allen Anwesenden, Wort-Gottes-Feiern zu leiten und so gemeinsam mit dem Priester dafür zu sorgen, dass die Gemeinde sich zum Gottesdienst versammeln kann und ihre Sehnsucht nach der heiligen Eucharistie lebendig bleibt. Ebenso bekundeten sie öffentlich ihre Bereitschaft, sich selbst unter das Wort Gottes zu stellen und der frohen Botschaft von Jesus Christus auch im eigenen Leben Raum zu geben.
„Die Pfarrgemeinde der Zukunft braucht Träger von Verantwortung für die Verkündigung des Glaubens, die willens sind, die anstehenden Veränderungen in der Kirche aktiv mitzugestalten. Wenn jeder seinen Beitrag dazu leistet, wird es unsere Kirche, unsere Pfarrei und ein lebendiges Pfarrleben auch in zehn Jahren noch geben.“, erläutert Pfarrer Schinko. Und wenn jemand sich aus gesundheitlichen Gründen oder solchen des Alters nicht mehr gleichermaßen einbringen kann? „Dann“, so Schinko, „kann man auf jeden Fall noch beten und diejenigen, die sich aktiv engagieren, unterstützen und für ihren Einsatz loben!“
Während das Ehrenamt der Wortgottesdienstleiter in fast allen anderen bayerischen Diözesen schon seit mehr als einem Jahrzehnt ganz selbstverständlich sei, stecke dieser Dienst in der Diözese Regensburg noch in „Kinderschuhen“. Dabei ersetzen die Wortgottesdienstleiter nicht den Priester – und können dies auch wegen der ihm vorbehaltenen Spendung von Sakramenten nicht –, wohl aber verhindern sie das ersatzlose Entfallen von Gottesdiensten, was insbesondere für ältere Menschen von Bedeutung ist.
In mehreren Schulungen wurden die Wortgottesdienstleiter inhaltlich und geistlich auf ihre wertvolle Tätigkeit für die Ortskirche vorbereitet.
Für die Pfarrei Mengkofen haben sich Barbara Winderl und Albert Denk, für die Pfarrei Hüttenkofen Kathrin Boneder, Erna Koch und Ulrich Rummel, für die Pfarrei Puchhausen Regina Steubl, Gabriele Ströher und Hans Detterbeck sowie für die Pfarrei Obertunding Petra Dichtl und Rupert Haslbeck bereit erklärt, Verantwortung als Wortgottesdienstleiter zu übernehmen.
Mit einem besonderen Beauftragungsritus entsandte sie Pfarrer Schinko in ihren jeweiligen Ortskirchen für den Dienst der Glaubensverkündigung. Dabei rief er sie mit Namen auf. Auf die Fragen zur Bereitschaft für diesen verantwortungsvollen Dienst versprachen die Wortgottesdienstleiter vor allen Anwesenden, Wort-Gottes-Feiern zu leiten und so gemeinsam mit dem Priester dafür zu sorgen, dass die Gemeinde sich zum Gottesdienst versammeln kann und ihre Sehnsucht nach der heiligen Eucharistie lebendig bleibt. Ebenso bekundeten sie öffentlich ihre Bereitschaft, sich selbst unter das Wort Gottes zu stellen und der frohen Botschaft von Jesus Christus auch im eigenen Leben Raum zu geben.
„Die Pfarrgemeinde der Zukunft braucht Träger von Verantwortung für die Verkündigung des Glaubens, die willens sind, die anstehenden Veränderungen in der Kirche aktiv mitzugestalten. Wenn jeder seinen Beitrag dazu leistet, wird es unsere Kirche, unsere Pfarrei und ein lebendiges Pfarrleben auch in zehn Jahren noch geben.“, erläutert Pfarrer Schinko. Und wenn jemand sich aus gesundheitlichen Gründen oder solchen des Alters nicht mehr gleichermaßen einbringen kann? „Dann“, so Schinko, „kann man auf jeden Fall noch beten und diejenigen, die sich aktiv engagieren, unterstützen und für ihren Einsatz loben!“
Fünf neue Ministranten für die Pfarreiengemeinschaft aufgenommen
07.07.2024
Zur Schar der bereits 25 Ministrantinnen und Ministranten in Mengkofen gesellen sich nun fünf neue dazu: In einem feierlichen Gottesdienst, umrahmt vom Kinderchor unter der Leitung von Frau Boyen, nahm Pfarrer Rainer Schinko am 07.07.2024 Lena Oberhofer, Tobiasz und Oliver Ceglarski, David Kuttenhofer und Paul Sosnowski als neue Minis in die Ministrantengemeinschaft auf. Bereits beim Einzug wurde deutlich, was das zentrale Thema des Gottesdienstes sein sollte, und so schleppten die Ministrantinnen und Ministranten große Bausteine vor den Altar als Symbole für die Bausteine der Kirche.
„Wir alle sind lebendige Bausteine unserer Gemeinde. Zusammengefügt bauen wir unsere Ortskirche auf. Jeder Stein hat seinen Platz, und auch unsere neuen Minis sind mit ihrem Dienst in unseren Gottesdiensten wichtige Bausteine dieser Gemeinde.“, so Pfarrer Schinko.
In einem Gespräch zwischen den verschiedenen Bausteine einer Kirche, wurde von den Minis veranschaulicht, welche Bedeutung jeder Einzelne fürs Gesamtgefüge hat: Dass sich nämlich alle an unterschiedlichsten Stellen gegenseitig stützen und einander Halt geben sollen. „So verhält es sich auch innerhalb der Gemeinde und der Ministrantengemeinschaft“, erläutert Pfarrer Schinko in seiner Predigt, „und als lebendige Bausteine unserer Kirche stehen wir auf einem festen Grund: Auf Jesus. Auf seinen Ruf haben auch unsere fünf neuen Minis gehört und diesen Ruf angenommen.“ Vor Gott und der Gemeinde gelobten die neuen Minis die Bereitschaft, am Altar zu dienen, die Gemeinschaft untereinander zu stärken, Jesus nachzufolgen und Gott mit Gebeten und Taten zu ehren. Im Anschluss wurden die Ministrantenplaketten gesegnet und den neuen Ministraneten überreicht. Ab heute beginnen unsere „Neuen“ mit Eifer den Dienst am Altar.
„Wir alle sind lebendige Bausteine unserer Gemeinde. Zusammengefügt bauen wir unsere Ortskirche auf. Jeder Stein hat seinen Platz, und auch unsere neuen Minis sind mit ihrem Dienst in unseren Gottesdiensten wichtige Bausteine dieser Gemeinde.“, so Pfarrer Schinko.
In einem Gespräch zwischen den verschiedenen Bausteine einer Kirche, wurde von den Minis veranschaulicht, welche Bedeutung jeder Einzelne fürs Gesamtgefüge hat: Dass sich nämlich alle an unterschiedlichsten Stellen gegenseitig stützen und einander Halt geben sollen. „So verhält es sich auch innerhalb der Gemeinde und der Ministrantengemeinschaft“, erläutert Pfarrer Schinko in seiner Predigt, „und als lebendige Bausteine unserer Kirche stehen wir auf einem festen Grund: Auf Jesus. Auf seinen Ruf haben auch unsere fünf neuen Minis gehört und diesen Ruf angenommen.“ Vor Gott und der Gemeinde gelobten die neuen Minis die Bereitschaft, am Altar zu dienen, die Gemeinschaft untereinander zu stärken, Jesus nachzufolgen und Gott mit Gebeten und Taten zu ehren. Im Anschluss wurden die Ministrantenplaketten gesegnet und den neuen Ministraneten überreicht. Ab heute beginnen unsere „Neuen“ mit Eifer den Dienst am Altar.
Regensburger Domspatzen singen in Weichshofen
29.06.2024
Am 29.06.2024 gastierten die Regensburger Domspatzen mit ihrem A-Cappella-Programm „himmelwärts“ in der Kirche St. Georg in Weichshofen – für Pfarrer Rainer Schinko ein besonderer Anlass, war er doch vor der Übernahme der Pfarreiengemeinschaft Mengkofen – Tunding 21 Jahre lang Direktor des Internats der Regensburger Domspatzen.
Mitglieder des Pfarrgemeinderates sorgten vor dem Konzert mit selbst gekochtem Gulasch für die nötige Stärkung der Sänger, die ihr Publikum sodann mit Chormusik der Extraklasse verwöhnten.
In seiner Begrüßung würdigte Pfarrer Schinko die Leistung der jungen Sänger, die sich in täglichen Chorproben und regelmäßiger individueller Stimmbildung auf ihre Auftritte vorbereiteten.
Das Konzert „himmelwärts“ bildete ab, wie durch alle Jahrhunderte hindurch die Menschen Lob, Vertrauen und Bitten zu Gott getragen haben. „Komponisten aller Zeiten haben diese Brücke ,himmelwärts´ in Musik gefasst. Wo Musik erklingt, da berühren sich Himmel und Erde.“, so die Ankündigung der Veranstaltung. Unter der Leitung von Lauren Avila Molina begeisterte der Chor sodann sein Publikum mit geistlichen Motetten und Liedern von Komponisten durch alle Musikepochen hindurch, von der Renaissance über die Romantik bis hin zur Moderne. So gehörten „Also hat Gott die Welt geliebt“ von Heinrich Schütz, aber auch beispielsweise „Tanum ergo“ von Anton Bruckner gleichermaßen zum Programm dieses Abends wie das moderne „Let us go in peace“ von John Rutter.
Mit großem und anhaltendem Beifall dankte das Publikum den jungen Sängern unter der Leitung von Lauren Avila für die herausragende sängerische Leistung.
Mitglieder des Pfarrgemeinderates sorgten vor dem Konzert mit selbst gekochtem Gulasch für die nötige Stärkung der Sänger, die ihr Publikum sodann mit Chormusik der Extraklasse verwöhnten.
In seiner Begrüßung würdigte Pfarrer Schinko die Leistung der jungen Sänger, die sich in täglichen Chorproben und regelmäßiger individueller Stimmbildung auf ihre Auftritte vorbereiteten.
Das Konzert „himmelwärts“ bildete ab, wie durch alle Jahrhunderte hindurch die Menschen Lob, Vertrauen und Bitten zu Gott getragen haben. „Komponisten aller Zeiten haben diese Brücke ,himmelwärts´ in Musik gefasst. Wo Musik erklingt, da berühren sich Himmel und Erde.“, so die Ankündigung der Veranstaltung. Unter der Leitung von Lauren Avila Molina begeisterte der Chor sodann sein Publikum mit geistlichen Motetten und Liedern von Komponisten durch alle Musikepochen hindurch, von der Renaissance über die Romantik bis hin zur Moderne. So gehörten „Also hat Gott die Welt geliebt“ von Heinrich Schütz, aber auch beispielsweise „Tanum ergo“ von Anton Bruckner gleichermaßen zum Programm dieses Abends wie das moderne „Let us go in peace“ von John Rutter.
Mit großem und anhaltendem Beifall dankte das Publikum den jungen Sängern unter der Leitung von Lauren Avila für die herausragende sängerische Leistung.
Herz-Jesu-Fest Mengkofen
09.06.2024
Das jährliche große Herz-Jesu-Fest in Mengkofen, das von der Herz-Jesu-Bruderschaft und vom Pfarrgemeinderat ausgerichtet wird, konnte bei bestem Wetter wieder viele hundert Besucher anlocken. Hauptzelebrant und Festprediger war in diesem Jahr Abt Athanasius Berggold aus dem Kloster Metten. Nach dem großen Gottesdienst im Festzelt schloss sich eine eucharistische Prozession mit zwei Altären an. Den Gottesdienst und die Prozession hat die Aitrachtaler Blaskapelle mit ihren schwungvollen Klängen musikalisch gestaltet. Beim anschließenden verdienten Mittagessen waren sich dann alle einig, dass die uralte Tradition des Herz-Jesu-Festes in Mengkofen ein großartiges kirchliches Fest ist und jedes Jahr aufs Neue - auch von weit her - viele hundert Menschen in das Dorf an der Aitrach lockt.